Ab in den Süden

  „No food.“ sagt die Angestellte lustlos, nachdem sie uns 15 Minuten im Café sitzen liess und elegant ignorierte. Etwas genervt verabschieden wir uns und suchen mit unserem gesamten Gepäck auf dem Rücken einen anderen Ort, um vor der Weiterreise noch kurz was zu frühstücken. In der Nähe finden wir ein Lokal, das zwar etwas teurer ist, aber dafür…

Frischer Fisch

Mein Magen zieht sich unangenehm zusammen, als ich an einem Tisch mit rohem Fleisch vorbeikomme. Mit Tüchern versuchen die Frauen am Tisch die Fliegen zu verscheuchen, jedoch ohne Erfolg. Es stinkt nach Verwesung, es ist laut und heiss und ich konzentriere mich angestrengt auf meine Einkaufsliste.  „Bananen, Möhren ,Limetten. Gelb, orange, grün.“  Ich soll für die Frau, bei der wir wohnen, auf den Markt…

Meanwhile in Laos…

Wenn ich einen Franken als Belohnung kriegen würde, für jeden Welpen, den ich nicht gekidnappt habe- dann wäre ich jetzt Millionärin.   Was seither geschah: Luang Prabang bezauberte uns mit seinem Französischen Charme und der laotischen Architektur. Hier stehen alte Tempel und traditionelle Häuser neben Europäischen Villen, Restaurants und Regierungsgebäuden aus der Kolonisationszeit. Wir lebten bei einer…

Andere Länder, andere Sitten

Als wir am Morgen erwachten, konnten wir ihn schon hören, wollten es aber noch nicht glauben. Stephen hat sogar von ihm geträumt, doch als wir dann die Tür öffneten und in den unbedachten Flur kamen, waren wir einfach nur entsetzt. Es regnet. Schon wieder! Da wir eine Hop on- Hop off Bus Tour machen, können…

Auf die Plätze, fertig, Laos!

„Es ist so kalt…“ jammere ich um 6:00 Uhr unter der Bettdecke hervor. Trotz meines neuen flauschigen Kinderpyjamas, welches ich letztens auf dem Wochenmarkt eher schlecht ermärtet habe, friere ich bis auf die Knochen. Kühle 10 Grad sind es heute Morgen und die Sonne geht erst in einer Stunde auf. Irgendwie schleppe ich mich aus…

High in Pai

6 Stunden und 762 Kurven waren es mit dem Motorrad bis nach Pai. Sich stundenlang auf den Verkehr und das Lenken des eigenen Fahrzeuges zu konzentrieren, war trotz der schönen Umgebung unglaublich anstrengend. Ich fühlte mich erschöpft wie nach einem langen Tag Skifahren in der Schweiz. Doch Pai war jede Kurve wert. Pai, die Hippiehauptstadt in Nordthailand…

Das grüne Tal- oder der Bermuda-Effekt

Das letzte, was man von Nadia hörte, war dass sie von Ayutthaya weiter nach Chiang Mai reiste und dort in der Nähe stecken blieb. Wieso man ausgerechnet nach nur einem Reisetag mitten im Nirgendwo im WINTER hängen bleibt, war uns ein Rätsel. Nach unserem Aufenthalt im Monsun auf Koh Phangan und ein paar Tagen krank sein erneut…

Der unbezwingbare Doi Chiang Dao

Mein Herz pocht bis in den Hals, meine Wangen sind glühend heiss, dementsprechend rot und bilden wahrscheinlich einen schönen Kontrast zum Grün des Urwalds, das die Hügel im Tal kleidet. Die Sonne prallt erbarmungslos auf uns nieder, denn hier auf dem Gipfel des drittgrössten Berges in Thailand, gibt es keinen Schatten. Die Hände in die Seiten gestemmt, überblicke ich…

Gestrandet im Monsun

Es regnet wenn wir aufstehen, es regnet wenn wir essen, es regnet wenn wir Karten spielen, es regnet wenn wir schlafen. Es regnet. Es regnet ohne Ende und manchmal regnet es noch mehr. Das Schütten vom Himmel, der Wind und die Gewitter übertönen sogar das Meeresrauschen. Es regnet so viel, dass nicht nur unser Strand…

Das Häufchen Bangkok

Den Verkehr in Bangkok kann man mit vielem vergleichen; Zum Beispiel mit einem Haufen Waldameisen, in welchem Millionen Tierchen in alle Richtungen gleichzeitig krabbeln. Unglaublich chaotisch, kompakt und überfüllt und doch auf eine überraschende Weise organisiert und effektiv. Wie Ameisen lassen sich die Tuk Tuk, Motorräder und Taxis nicht beirren auf ihrem Weg, weichen jedem Hindernis gekonnt aus und…

Tschüss, wir sind dann mal weg!

„Wollen wir nicht einfach zurück nachhause gehen?“ meint Stephen. „Ja, und dann vergraben wir uns im Zimmer und stellen so eine grüne Leinwand auf und fotoshoppen uns an den Strand…“ Seufze auch ich. Doch wir haben kein Zimmer mehr, wir haben keine Arbeit mehr, wir stehen mit zwei riesigen Rucksäcken am Flughafen, bei der „Bye…