High in Pai

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6 Stunden und 762 Kurven waren es mit dem Motorrad bis nach Pai.

Sich stundenlang auf den Verkehr und das Lenken des eigenen Fahrzeuges zu konzentrieren, war trotz der schönen Umgebung unglaublich anstrengend. Ich fühlte mich erschöpft wie nach einem langen Tag Skifahren in der Schweiz. Doch Pai war jede Kurve wert.

Pai, die Hippiehauptstadt in Nordthailand hat es uns angetan. Vegane Restaurants, der bunte Nachtmarkt, offene Menschen, gemütliche Cafés und Bars, die atemberaubende Natur und der allgemeine Charme dieses abgelegenen Bergdorfes fesseln so manchen Backpacker in ihren Bann…

Wir hatten ein kleines Bungalow am Fluss für die ersten zwei Nächte in Pai. (Paizen River). Jeden Tag besuchten wir andere Restaurants, manchmal suchten wir schon während dem Frühstück nach einem passenden Restaurant für den Mittag und planten weitere potenzielle Snacks. Ein Paradies für all die, die gerne essen.  So wie ich. 🙂

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gelato

 

Abgesehen von Essen, machten wir einmal eine Stunde Yoga, dass uns alles drei Tage lang schmerzte. Danach half nur noch ein Ausflug zu den heissen Quellen!

Da es in der Nacht aber richtig kalt wurde, so um die 10 Grad, tauschten wir unser löchriges Bambus-Bungalow bald gegen ein modernes Stein-Bungalow ein.

Richtig aufregend aber war der Tag vor Weihnachten, als wir uns spontan dazu entschieden ein Tattoo stechen zu lassen.

Nadia machte ihres gleich nach dem Frühstück, Stephen seins nach dem Mittag und ich war zwischen Zvieri und Abendessen dran. (Es ist schliesslich wichtig vor dem Tätowieren genug zu essen!)

Drei kleine Motive, viel Essen und drei aufregende Besuche im Tattoo Studio… Ich war bei den beiden anderen mindestens so nervös, wie bei meinem eigenen. Der Berg, Doi Chiang Dao, von Nadia kam echt gut und auch Stephen’s „Peace“ gefiel mir super. Mit zitternden Knien setzte ich mich auf die Liege wie bei einer Impfung. Nur, dass dieses mal der „Spuk“ nicht ein kurzer Stich mit der Nadel sein sollte, sondern hunderte! Es tat schon ziemlich weh, aber das ist ja jedem Bewusst, der einen Künstler dafür bezahlt, sich von ihm die Haut einritzen zu lassen.

Ich entschied mich für ein Peter Pan Motiv, weil er bis heute einer meiner Lieblings Disney Helden ist. So mutig und unerschrocken! Und auch, weil wir, als ich noch kleiner war, einmal mit der Familie im Disneyland waren und ich dort die Peter Pan Bahn am meisten mochte. Ich denke gerne zurück an diesen Ausflug. Die vier Kinder liess ich mir stechen, weil wir vier Geschwister sind und ich einmal geträumt habe, dass ich meine zwei Brüder und meine Schwester wie Peter Pan aus einer Piratenhöhle fliege. So habe ich meine Familie auch auf Reisen immer dabei. ❤

 

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Weiter geht die Reise morgen nach Laos!

 

 

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